Donnerstag, 11. September 2008

Litauen 2 Österreich 0

Während hier wie üblich fein erläutert wird, möchte ich meine Sicht der Dinge kurz erörtern. Auswärts gegen Litauen mit der selben Aufstellung zu beginnen wie gegen Frankreich zuhause, zeugt von zu wenig Anpassungsfähigkeit. Jankos Verletzung war ein Wink mit dem Zaunpfahl, denn Maierhofer ist eben kein Janko in Topform und deshalb allein nicht einzusetzen. Dass Trainer gewisse Systeme präferieren ist klar, aber stur auf dem Hop-oder-Trop-System mit der Solospitze zu beharren, ist blöd. Gestern hat man gesehen, was passieren wird, wenn der Mark verletzt oder nicht in seiner erstaunlichen Hochform ist. Dabei wäre es so einfach, Aufhauser gegen Hoffer auszutauschen, der Rene steht sowieso meistens nur im Weg (manchmal dem Gegner, manchmal den Kollegen). So konnte nicht kombiniert werden, das Passspiel war verheerend (war das gegen Fankreich besser? Ich habs verpasst), Harnik beharrlich außer Form, an der Verteidigung happerts am wenigsten, man bedenke, vier Innenverteidiger bei außländischen Klubs + Garics auf rechts. Was mich gestört hat, war die Passivität, mit der in Zweikämpfe gegangen wurde. Nebenhertrotten, laufen lassen, wenn das das vielbeschworene Tiefstehen sein soll, dann will ich das Pressing von der Euro zurück.

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